Die Folgen von Mobbing

Psychische und gesundheitliche Folgen von Mobbing

Zuletzt aktualisiert am 26.01.2020

Über längere Zeiträume hinweg hat Mobbing immer Folgen für den Betroffenen. Es gibt kaum ein Opfer, das die seelische Gewalt ohne Auswirkungen auf die Gesundheit übersteht. Häufig sind die Opfer traumatisiert und leiden ein Leben lang an den Spätfolgen.

Die Folgen von Mobbing
Abb. 1: Die Folgen von Mobbing bestehen häufig in einer Traumatisierung des Opfers

Mobbing kann das Opfer traumatisieren

Sie können kaum schlafen, haben ständig Kopfschmerzen, mögen nicht essen oder haben Panik davor, zur Arbeit zu gehen: Alle Menschen, die Mobbing-Handlungen ausgesetzt sind, reagieren irgendwann mit körperlichen oder seelischen Beschwerden. Die andauernde seelische Gewalt bringt letztlich jedes Opfer irgendwann aus dem Gleichgewicht.

Über längere Zeiträume kann das Mobbing, ähnlich wie bei Opfern von Naturkatastrophen, Verbrechen oder schweren Unfällen, dazu führen, dass das Opfer traumatisiert wird und eine sogenannte Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt. Diese äußert sich in Gefühlen der Hilflosigkeit, verdrängter oder übermäßiger Wut, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen oder Ängsten.

Ganz vereinfacht dargestellt, kann man sich ein solches Trauma als eine Verletzung der Seele vorstellen. Das Unterbewusstsein kann das Geschehene, im Falle des Mobbings die regelmäßigen Schikanen über einen langen Zeitraum hinweg, nicht verarbeiten. Das Unterbewusstsein will gewissermaßen eine Lösung finden, damit einem in Zukunft etwas Ähnliches nicht mehr wiederfahren kann.

Eine Traumatisierung tritt insbesondere bei Menschen auf, die nicht wirklich verstehen können, wieso sie überhaupt von anderen Menschen gemobbt werden. Wenn in dem eigenen Weltbild nur ein unzureichendes Konzept davon existiert, dass manche Menschen schlichtweg Freude daran haben, andere Menschen zu mobben, oder dass manche Menschen für die Durchsetzung egoistischer Interessen ohne zu zögern auch zu unmoralischen Mitteln greifen, kann man nicht wirklich verstehen, wieso man gemobbt wird. Doch wenn dieses Verständnis fehlt, kann man auch keine effektive Strategie haben, wie man sich in Zukunft gegen das Mobbing verteidigen kann. Die Angstsysteme im Gehirn erkennen diesen unbefriedigenden Zustand und bringen die negativen Emotionen und Erinnerungen immer wieder ins Bewusstsein, um eine Lösung dafür zu finden.

Um einer solchen Traumatisierung vorzubeugen oder eine solche zu überwinden, hilft es daher am meisten, sein Weltbild dahingehend zu erweitern, dass man besser versteht, warum manche Menschen andere mobben. Man muss eine Strategie entwickeln und genau wissen, was man selber tun kann, um sich in Zukunft gegen solche Menschen zu verteidigen, damit sich die vergangenen Erlebnisse nicht mehr wiederholen können. Häufig leiden die Menschen nämlich unter dem Gefühl, dass es nichts gibt, was sie tun könnten und sie gewissermaßen hilflos sind. Die Erkenntnis, dass diese Annahme falsch ist, und dass man sehr wohl in der Lage ist, sich gegen das Mobbing wirksam zu wehren, ist der erste wichtige Schritt zu einer Lösung.

Beschützen Sie sich selbst und lassen Sie es nicht zu, dass das Mobbing Sie krankmacht. An allererster Stelle stehen Sie und Ihre Gesundheit. Lernen Sie in meinem kostenfreien Gratis-Report, wie Sie wieder ein mobbing-freies Leben führen können.

Mobbing kann nachhaltig der Karriere schaden

Die wenigsten Menschen kommen bei der Frage „Was sind die Folgen von Mobbing?“ darauf, dass die Opfer nicht nur mit den psychischen Folgen und den körperlichen Auswirkungen umgehen müssen, sondern dass sich die Mobbing Folgen auch auf ihr Berufsleben auswirken können. Und zwar bereits bei Schülern.

So kann zum Beispiel Cybermobbing den Ruf eines Schülers schädigen – selbst bei späteren Arbeitgebern, die ihn überhaupt noch nicht kennen. Cybermobbing ist eine besonders unter Kindern und Jugendlichen verbreitete Form des Mobbings, bei der Mitschüler durch peinliche Fotos oder schlimme Gerüchte im Internet bloßgestellt werden. War es in früheren Zeiten möglich, die Schikanen auf dem Schulhof mit dem Start ins Berufsleben hinter sich zu lassen, kann Cybermobbing mitunter weit über die Schulzeit hinaus das Ansehen beeinträchtigen. Denn immer mehr Arbeitgeber recherchieren das Privatleben ihrer Bewerber im Internet. Und dann kann ein beschämendes Foto schon einmal darüber entscheiden, ob ein Kandidat zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht.

Wer sich erfolgreich mit Mobbing auseinandersetzen will, sollte wissen, wie man mögliche Gefahren abwendet und wie man verhindern kann, dass sich augenblickliche Mobbing-Probleme auf das weitere Leben auswirken.

Wie Sie vermeiden können, dass Mobbing nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern womöglich auch Ihre Karriere beeinträchtigt, lesen Sie in meinem kostenlosen Gratis-Report.

Mobbing kann sich auf das Betriebsklima auswirken

Keine Frage: Mobbing ist vor allem für das Opfer eine persönliche Katastrophe. Doch sieht man einmal von der menschlichen Tragödie ab, wird schnell deutlich: Kein Unternehmen kann sich Mobbing leisten. Mitarbeiter, die Schikanen oder Diskriminierungen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, leiden stark unter den Folgen – und das Unternehmen leidet mit. Denn weniger motivierte und weniger leistungsfähige Arbeitskräfte sind nicht gerade ein Wettbewerbsvorteil. Daher sollte jedem Betrieb daran gelegen sein, die Arbeitsplätze und die Arbeitsumgebung so zu gestalten, dass Mobbing gar nicht erst möglich ist oder zumindest im Keim erstickt werden kann.

Mobbing kann eine Straftat sein

Eine häufige Frage meiner Leser lautet „Ist Mobbing strafbar?“ Darauf kann man antworten: Ja – und Nein. Verletzt ein Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht und lässt bewusst zu, dass einer seiner Mitarbeiter am Arbeitsplatz gemobbt wird, kann dies zu einer Klage durch den Arbeitnehmer führen, beispielsweise auf Schadensersatz. Schon allein aus rechtlicher Perspektive sollte ein Arbeitgeber daher alles tun, um Mobbing zu vermeiden und die verletzenden Handlungen nicht zuzulassen. Gerade dann, wenn Arbeitskräfte von Vorgesetzten gemobbt werden („Bossing“) ist dies jedoch häufig besonders schwierig.

Opfer, die eine Klage erwägen, sollten möglichst gute Beweise vorbringen können, dass es sich wirklich um Mobbing handelt. Denn mal ehrlich: Würden Sie als Richter jemanden verurteilen, bloß weil er einen anderen nie mit in die Kantine nimmt oder das Licht ausschaltet, während jemand auf der Toilette sitzt?

Was tun gegen die Mobbing-Folgen?

Wenn Sie genug davon haben, dass Mobbing Ihre Lebensqualität mindert und Sie endlich Mobbing beenden möchten, könnte meine Strategie genau das Richtige für Sie sein. Denn wenn Sie gar nichts tun oder das Falsche unternehmen, wird alles nur noch schlimmer und die Folgen nur noch belastender.

Viele Menschen, die von Mobbing betroffen sind, reagieren häufig unüberlegt und heizen durch ihr Verhalten den Mobber nur noch mehr an. Doch es ist nicht notwendig, dass Sie alle Fehler selbst machen. Profitieren Sie vom Wissen derer, die Ähnliches durchgemacht haben wie Sie.

Laden Sie sich noch heute meinen kostenfreien Gratis-Report herunter und lesen Sie, welche Reaktionen Sie bei Mobbing unbedingt vermeiden sollten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Ihr Markus Oberberg
Markus.Oberberg@Mobbing-beenden.de


P.S.: Wenn Sie Unterstützung bei Ihrem Mobbing-Problem suchen, tragen Sie sich in den Newsletter ein und lassen Sie sich die kostenfreie Broschüre „Was Sie wissen müssen, um Mobbing endgültig zu beenden“ als PDF-Datei zuschicken.

Was Sie wissen müssen, um Mobbing endgültig zu beenden
Gratis-Report: „Was Sie wissen müssen, um Mobbing endgültig zu beenden“
Der Gratis-Report ist kostenlos.
Der Gratis-Report wird sofort als PDF-Datei an Ihre E-Mail-Adresse geschickt.
Wie bewerten Sie diesen Artikel?
Leserbewertung: 4.2 Sterne (25 Nutzer haben bewertet)